Nachdem ich mich die Tage mit einer Nasennebenhöhlenentzündung rumgeplagt habe bzw. immernoch rumplage (daher meine geringer Aktivität hier) ist von Tchibo.de bereits die nächste kompetente Antwort auf die von mir entdeckte
XSS-Lücke eingetroffen. Schockierenderweise sah die Antwort diesmal so aus:
Sehr geehrter Herr Klikics,
[ ... ]
Das Problem ist bekannt. Soweit uns bekannt ist, wird dies bei den wichtigen Seiten unterbunden.
Sie können uns gerne einen Tipp schicken, damit wir weiter Verbesserungen machen können.
Ist nicht wahr, oder?

Entweder man unterbindet XSS konsequent oder man lässt es. Schließlich spielt es im Falle eines Missbrauchs doch keine Rolle, wo genau der User seine Kreditkartennummer an den Phisher übermittelt. Als "Tipp" habe ich diesmal geantwortet, dass man HTML-Tags prinzipiell aus Userangaben entfernen sollte, vor Allem wenn man die Userangaben nach dem Absenden eines Formulares noch einmal anzeigt. Mal schauen ob ich erneut eine so tolle Antwort erhalte.
Im Grunde hätte ich die Lücke (die natürlich immernoch
besteht) vielleicht lieber aktiv nutzen sollen, anstatt mich mit dem Support rumzuschlagen. Für eine Senseo-Maschine z.B. für 29,99 EUR hätten doch sicher jede Menge Leute ihre Kreditkartennummer an mich übermittelt, oder?
Wie im Admin-Blog berichtet ist Tchibo.de bzw. dessen Intershop Enfinity Installation ist für XSS (Cross-Site-Scripting) verwundbar. XSS erlaubt es "Angreifern" beliebigen Code in eine Website bzw. den Output eines serverseitig ausgeführten...
Aufgenommen: Jan 22, 21:15