Wie ich zu meiner Erheiterung eben auf
Heise gelesen habe, leitet perl.com neuerdings auf ein dubioses Blog (grepblogs.net) weiter, wo mit Erotik-Inhalten geworden wird. Witzigerweise gehört diese Domain aber Tom Christiansen, einem bekannten Perl-Entwickler. Offenbar hat er versucht, sich ein zweites Standbein aufzubauen, wenns mit PERL mal nicht mehr so klappt

Das PERL-Hauptquartier unter perl.org ist aber weiterhin problemlos erreichbar.
Dies ist auf jeden Fall mal wieder ein tolles Beispiel dafür, dass man fremde JavaScript nicht auf seiner Seite einbinden sollte. Schuld ist hier nämlich ein JavaScript-Include, das folgendermaßen aussieht:
<script src="http://grepblogs.net/adx.js" type="text/javascript" language="JavaScript">
Normalerweise liefert dieses Script wahrscheinlich nur ein Banner oder so etwas aus, in diesem Fall aber eben eine nette Weiterleitung
Besonders toll wäre dieses Szenario, wenn mal wer ein paar Server von Google-Analytics hackt. Dann könnte ein Angreifer quasi das halbe Internet manipulieren und auf eigene Server umleiten. Schließlich haben millionen von Webseiten das Google-Analytics-JavaScript bei sich eingebunden. Unter Anderem auch diverse von mir betriebene Projekte. Bei Google sollte der Sicherheitsstandard zwar entsprechend hoch sein, generell ist dies aber kein netter Gedanke. Zumal ja nichtmal Google schuld sein muss, schließlich würde DNS-Spoofing auch schon reichen, um google-analytics.com umzuleiten ...